Losung des Tages

Dienstag, 17. Juli 2018:

Der HERR spricht: Ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.
2.Mose 19,6

Jesus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Johannes 20,21

 

Die nächsten Termine in der Stephanuskirche

Dienstag, 17. Juli, 09:30 Uhr
Miniclub
Mittwoch, 18. Juli, 18:00 Uhr
Ökumenische Kirchenvorstandssitzung
Donnerstag, 19. Juli, 19:30 Uhr
Meditativer Tanz
Samstag, 21. Juli, 15:00 Uhr
Vergiss-mein-nicht-Gottesdienst
Sonntag, 22. Juli, 09:30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl
Sonntag, 22. Juli, 16:00 Uhr
Konzert "Musik aus Russland"
Montag, 23. Juli, 09:00 Uhr
ganzkörperliche Funktionsgymnastik I

"Der verlorene Sohn" neu erzählt

Bei ihrem Konfirmanden-Tag im November haben Jugendliche die Geschichte vom verlorenen Sohn für sich entdeckt und neu erzählt. Der folgende Text ist von Emilia, Connie, Anna und Olivia.

"Wie jeden Abend machte sich Justin auf zum Casino. Seit er in Las Vegas lebte, war dies zu einer Gewohnheit geworden. Als er die Tür öffnete, empfing ihn die stickige Luft, das laute Stimmengewirr und die blinkenden Lichter der Spielautomaten.

Justin schlenderte zu einem der Automaten und spielte ein paar Runden. Nach dem er sein gesamtes Geld verspielt hatte, blickte er in seinen leeren Geldbeutel und erinnerte sich an die Zeit, in der alles anders war. Damals lebte er als wohlhabender Sohn eines erfolgreichen Immobilienmaklers. Dort hätte er sich niemals Sorgen um Geld machen müssen.

Eines Tages beschloss er in einer fremden Stadt zu studieren und bat seinen Vater um Geld. Da sein Vater ein sehr gutherziger Mensch war,
zahlte er es ihm sofort aus und so begab er sich auf seine Reise nach Las Vegas. Die Folge daraus war, dass er sein ganzes Geld verprasste.
Schell verdrängte er die Erinnerungen an damals und begab sich nach Hause, wo sein Vermieter schon auf ihn wartete. „Mr. Stultus, was machen Sie denn hier?", fragte Justin überrascht. „Du bist raus. Wenn Miete nicht in 2 Minuten da, du bist raus", sagte der Vermieter.

Da Justin die Miete nicht bezahlen konnte, war er gezwungen, Las Vegas zu verlassen und zu seinem Vater zurück zu kehren. Ohne ein Ticket gekauft zu haben, stieg er in den nächsten Zug ein. Er wurde erwischt, verließ den Zug und lief die letzten 30 km zum Haus seines Vaters.

Justin klingelte an der Haustür und fiel seinem Vater in die Arme. „Daddy, ich habe Scheiße gebaut und verstehe es, wenn du mich nicht mehr in deiner Familie haben möchtest", schluchzte Justin. „Hab keine Angst", erwiderte der Vater. „Gott hat dich gesund zu mir geführt, das ist alles, was zählt. Also lasst uns deine Rückkehr feiern."

Der Vater ging zum älteren Sohn Brian, um ihm die frohe Nachricht zu verkünden. Brian reagierte jedoch alles andere als erfreut. „Justin hat das ganze Geld ausgegeben, und jetzt schmeißt du ihm eine Party, während ich hart für dich arbeite??? Er hat das nicht verdient! Ihm bestellst du Sushi und Crème Brûlée, anstatt ihn für seine Fehler zu bestrafen!", beschwerte er sich.

„Mein Sohn, du bist immer bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden."

„Vater, das ist eine Bibelstelle!", sagte Brian. Der Vater konnte schlussendlich Brian vom Mitfeiern überzeugen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute."